Installationen

 

The Diving Kidneys
Fluc, Wien 2017

 

 

Die Mikroständer der Diving Kidneys sind im Begriff, auf der Bühne umzustürtzen.
Ein installatives Standbild.

zusammen bei einem Auswärtsspiel des Kluckyland > artist run space > Andrea Lüth        und Gerald Roßbacher im Fluc
Foto: Markus Sandner

 

 
KLUCKYLAND MEETS KLUCKYLAND
Kluckyland, Wien 2016

 

 

 

Was ist das Kluckyland?
Karoline Rudolf und Sun Li Lian Obwegeser gehen der Frage auf den Grund und finden           heraus, dass das Kluckyland ein Vergnügungspark ist.

acht Fotoarbeiten
Kooperationsprojekt mit Sun Li Lian Obwegeser
Foto: Elke Doppelbauer
Ausstellungsfoto: Gerald Roßbacher

 

 

 

einleuchtend
KTU, Linz 2014

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An fünf Schauplätzen der Katholisch Theologischen Universität Linz erleuchten Lampen – (unabsichtlich) ausgelöst durch ProtagonistInnen.
In einem gigantischen Baum, der im Innenhof steht, ist ein sehr kleines Nest eingebettet. In diesem Nest liegt eine LED – Schnur. Vom Hörsaal A aus ist der Baum nur durch eine große Glasfront getrennt. Die Person, die am Sprechpult zu stehen kommt, ist der/die AuslöserIn – das Nest pulsiert in blau, in rosa, in lila – bis das Sprechpult verlassen wird.
Ein Spint im Untergeschoss ist verbunden mit einer papierenen >Himmel und Hölle< Lampe im Foyer. Der Spint wird von den ÖH Studentinnen genützt. Immer wenn sie im Haus sind und ihn versperren geht das Licht im Foyer an.
Im Hörsaal 5, im Dachgeschoss sind in Augenhöhe Kugellampen entlang des gesamten Hörsaales angebracht. Diese blinken S O S wenn jemand (auch Geräusche aus einem Film können der Auslöser sein) die akustische Toleranzgrenze dieses Raumes überschreitet.

Es werden Vorgänge im Gebäude (un)wissentlich sichtbar gemacht, Kommunikation erleichtert..
KTU Linz/im Rahmen der Ausstellungsreihe im Vorbeigehen der Studienrichtung Kunstwissenschaft

ein handgroßes leuchtendes Nest, eine gefaltene Papierlampe, ein Bild hinter Glas 50×70
Technik: Johannes Ramsl
Papierfaltlampe: Verena Katzer

 

 

 

I lost my pillow but anyway I try to find my friends
Tel Aviv 2011
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Ein Kommunikationssystem mit 32 Polster.

Je ein genähter Polster steht für einen unbekannten – von K.Rudolf beobachteten – Menschen aus Tel Aviv. Alle Polster wurden am selben Tag ausgesetzt, um in Beziehung miteinander zu treten. Sie waren mit Etiketten versehen, an denen Mailadresse und Facebook Seite aufschienen. So fügten sie sich in die Stadt ein und wenn sie nicht als Bomben verdächtigt wurden, fanden sie wohl neue Freunde oder nahmen Kontakt mit Rudolf via Mail auf.
Foto: Refael Baier
Film: Michal Herschko

 

 

oktobernovember
Smallest Gallery, Graz 2011

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>oktobernovember< ist der Ort, der uns hilft, den Überblick über die wichtigsten
Dinge im Leben der wichtigsten Menschen zu behalten. So halten wir Kontakt
zum Leben. Es ist uns unmöglich, mehrere Kalender nebeneinander zu führen,
weil man eben nicht mehrere Leben führen kann, wie schon Peter Licht sagt. Deswegen haben wir sie zu einem Leben zusammengepresst, auch wenn sie nichts davon wissen.
Es ist ein sehr interessantes Leben, aber ein bisschen chaotisch. Deswegen versuchen wir, hier halbwegs Ordnung zu halten, sonst verlieren wir irgendwann komplett den Kontakt.

Kooperationsprojekt mit Johannes Schrettle
Text: Johannes Schrettle
Kalender: 2,80 x 1,40m; Neonschrift

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Windsäcke,
Karoo/Südafrika 2007

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Diese Arbeit ist im Rahmen eines Symposiums in Südafrika entstanden. Die Windsäcke sind aus traditionellen afrikanischen Stoffen gearbeitet. Jeder Windsack trägt eine andere Bedeutung – etwa: markiert einer der Stoffe, dass eine Frau verlobt ist. Die Verlobte trägt diese Art von Stoff dann exakt ein Jahr. Vielen Südafrikanerinnen ist die Bedeutung nicht mehr bewusst, traditionelle, kulturelle Codes verschwinden. Das Wissen geht verloren, ebenso wie die Sonne die Windsäcke verbleichen liess.

 

Federballett
Ottensheim 2006

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Die Bewegung des Windes sichtbar machen…ein Windhauch bringt die Federbälle zu sanften Drehungen, oder aber das Fadenkleid bäumt sich weit über das Wasser wie in
einer eigens dafür geschaffenen Choreografie.

(Bilderansicht von oben)