Gips

 

 

 

 

mein Schwarm
Graz 2016

Foto: Johannes Gellner

 

Foto: Johannes Gellner

 

Foto: Johannes Gellner

 

Der Schwarm hält sich derzeit konstant über dem Heizungsgitter des Büros der Sektion Kunst Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen auf. Die Form der einzelnen „Schwärmer“ ergibt sich aus der vorhandenen Form des Heizungsgitters. Man stelle sich vor, ein Schwarm käme aus dem verborgenen Teil dieser Wand durch die Gitteröffnungen geflogen. Dabei würde dieses Bild im Raum entstehen.

1,6 x 1,6 x 0,4 cm/650 Gipsstücke
Foto: Johannes Gellner

 

 

 

a m o k
Joanneum, Graz 2016

Foto: Johannes Gellner

 

Foto: Johannes Gellner

 

Foto: Johannes Gellner

 

a m o k  verteilt sich äußerst unauffällig in Form von verschieden kompakten bis ausufernden Sternen an der Raumdecke. In jedem Stern lassen sich fünf  a m o k’s  herauslesen ebenso fünf koma’s. Ein multiplikativ – ausgebreitetes Palindrom dessen Bedeutungen eher beunruhigen, als zu zieren.

Gipsbuchstaben ca. 2 x 1,5 x 0,5 cm
Foto: Johannes Gellner

 

 

 

 

the ship song
KIG, Graz 2015

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Eine Formierung, eine Neuordnung, eine Neupositionierung, ein poetisch angepasstes     Arrangement kopfüber. Zeitgenössischer Stuck ist im KIG angekommen.
Flüchtlingsboote, die unauffällig und ornamentalisch an der hohen Decke schwimmen.

240 Gipsboote 6×3,5cm bzw. 10x3cm
Die oberen beiden Fotografien sind von Johannes Gellner.

 

 

 

Bang! Bang!
Graz 2015

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Bang! Bang! ist der Auftakt zu einer Serie von lauten, mächtigen Worten.

Diese Stuck-Serie zielt darauf ab, emotional aufgeladene oder schrille Worte wie eben „Bang! Bang!“ plastisch darzustellen, um sie bildlich verblassen zu lassen. In diesem Zusammenhang wird die Dynamik starker Wörter entkontextualisiert, als blasse, stumme und statische Wandwölbungen. Der „starke“ Begriff wird an der Wand eingefroren. Er verschwindet nahezu. Er lässt sich buchstäblich begreifen.

20-40 cm Buchstaben aus Gips, Tiefe ca. 10 cm

 

 

 

hidden living secrets
Salzburger Kunstverein, Salzburg 2011

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Die Wände sind Wasseroberflächen. Darin sind persönliche Gebrauchsgegenstände teilweise untergetaucht. Sie sind aus ihrem Alltag untergetaucht oder untergegangen. …der eine will einfach mal eine Weile keinen Schnee schlagen, den anderen findet man beim besten Willen nicht mehr – vielleicht auch besser so. Die Gegenstände lassen sich lieber ein Weilchen anonym im >toten Meer< treiben.

Wir wissen nicht mehr, um welche Geräte es sich handelt, da nur noch Reliefs von Schriften erkennbar sind. Alle sind anonym und im Untergrund.
Gipsgüsse 2x3cm bis 4x5cm
Foto: Sabine Jelinek

 

 

 

fischer
Kunstuniversität, Linz 2011

fischer

 

Handgefertigte weisse Halbkugeln aus Gips werden auf Wände übertragen. Es entsteht
ein Relief, dass sich dem/der BetrachterIn visuell, aber auch haptisch erschliessen kann.
Der Blick streift über das Bild und versucht im wahrsten Sinne des Wortes Anhaltspunkt
zu finden. Das >> Begreifen<< der Arbeit passiert über die Fingersensorik. Glatt, fast sanft fühlen sich die Erhöhungen, im Vergleich zur rauhen Wand an.
Das zentrale Motiv dieser Arbeit ist das Präsidentschaftswahlplakat von Heinz Fischer 2010. Während Wahlkämpfen sind wir einer Flut immer gleicher visualisierungen ausgesetzt, die sehr bald zu einer Übersättigung führen. Mit der Arbeit wird versucht die Schnelllebigkeit in einem langsamen Medium, über die Reizung der Sensomotorik, zu entschleunigen.

Linz 2011, Kunstuni; Installation; 125 handgemachte Gipsabgüsse 120 x 140 cm

 

 

schafes Eck
Kunstuniversität, Linz 2011

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